Grüner Saft für die Winterkraft

GrünerSaft

Gerade im Winter sind Grüne Säfte für mich unverzichtbar geworden. Sie liefern die nötigen Nährstoffe und versorgen uns mit wertvollem Chlorophyll. Säfte lassen sich leicht und problemlos über den Tag verteilt trinken, ohne dabei die Verdauung zu belasten. Viele stehen vor der Herausforderung im Winter an frisches Grün zu kommen. Wie ich das Problem löse und vor allem welchen Nutzen du von grünen Säften hast erzähle ich dir in diesem Artikel.

Warum überhaupt Grüne Säfte?

Wildkräuter beispielsweise enthalten alle Nährstoffe in optimalem Verhältnis. Das heißt, dass sie ein sehr ausgewogenes Nährstoffprofil haben und zudem besonders reich an Chlorophyll sind. Welches auch grünes Blut genannt wird, da es im Aufbau und der Struktur unserem Blut sehr ähnlich ist. Aber auch dunkelgrünes Blattgemüse enthält wertvolle Nährstoffe in viel dichterer Konzentration als das Gemüse selbst. Das ist spätestens seit dem Grünen Smoothie Trend kein Geheimnis mehr ;-). Grüne Säfte stellen einen Wichtigen Teil meiner Rohkosternährung dar und sind vor allem im Winter unverzichtbar

Chlorophyll das Gesundheitselexier

Chlorophyll, das grüne Farbpigment der Pflanzen, ermöglicht ihnen Photosynthese zu betreiben. Strukturell ist es ähnlich unserem roten Blutfarbstoff aufgebaut. Der Unterschied liegt lediglich darin, dass das Chlorophyll ein Magnesiumion und das Hämoglobin ein Eisenion im Zentrum besitzt.

Mittlerweile ist die positive Wirkung für unsere Gesundheit in Studien bestätigt. Hier ein kurzer Überblick:

  • Blutbildend
  • Blutreinigend
  • Sorgt für angenehmen Körpergeruch
  • verbessert die Sauerstoffversorgung
  • fördert die Durchblutung
  • wirkt sich positiv auf Wundheilung aus
  • Magnesiumlieferant
  • Bindet Gifte
  • reinigt den Darm
  • verdauungsfördernd
  • antioxidativ
  • entzündungshemmend


Säfte Vs. Smoothies

Ich liebe Smoothies allgemein – ob grün, rot oder gelb ich mag sie alle! Besonders die grüne Variante trinke ich am liebsten im Frühjahr oder Sommer. Allerdings habe ich nicht immer Lust auf einen Smoothie. Frisch gepresste Säfte jedoch kann ich problemlos zu jeder Tageszeit trinken, besonders den, den ich dir unten vorstellen werde. Das liegt daran, dass ein Smoothie für mich eher eine Mahlzeit darstellt, weil Faserstoffe enthalten sind. Säfte jedoch enthalten keine und beanspruchen somit auch nicht so sehr die Verdauung. Ein Smoothie beispielsweise nach dem Essen getrunken liegt schwer im Magen, weil dieser bereits mit dem Mittagessen beschäftigt ist. Daher finde ich Säfte einfach unkomplizierter. Mit einem Saft habe ich auch ohne feste Mahlzeit die Möglichkeit mir frische Nährstoffe zuzuführen. Und du wirst merken, wenn du regelmäßig frische Säfte trinkst wie wohl genährt du dich mit ihnen fühlen wirst. Säfte liefern dem Körper nämlich optimal zur Aufnahme vorbereitete Nährstoffe.

Welches Grünkraut eignet sich für grüne Säfte?

Im Prinzip alles was dir schmeckt! Du kannst jedes Blattgrün von Gemüse dafür verwenden (Ausgenommen den giftigen Sorten wie z.B. Tomaten- oder Kartoffelgrün!). Besonders der Grünkohl ist jetzt im Winter hervorragend dafür geeignet. Natürlich könntest du auch Feldsalat, Postelein und andere Salate verwenden. Es geht aber auf jeden Fall nährstoffreicher und Chlorophyllhaltiger! Am besten für grüne Säfte geeignet ist Gras. Wildes Süßgras, welches du auch im Winter draußen ernten kannst oder gezüchtetes Getreidegras wie zum Beispiel aus Weizen, Dinkel, Hafer oder Gerste. Du kannst sogar im Winter diverse Wildkräuter draußen finden und entsaften. Am auffälligsten und zu genüge vorhanden sind besonders bei geschlossener Schneedecke Brombeerblätter.

Mir geht es allerdings meistens so, dass mich im Winter Wildkräuter und Gräser (außer Brombeere) selten anlachen und ich lieber auf gezüchtetes Gemüse/ Gras zurückgreife. Eine weitere Möglichkeit an frisches Grünkraut zu kommen, ist sich einfach welches zu ziehen. Hierzu eignen sich wie schon erwähnt sämtliche Getreidearten aber auch aus Hanfsamen, Sonnenblumenkernen, Erbsen und vielen anderen keimfähigen Gemüsesorten lässt es sich ziehen. Hierzu musst du die Sprossen einfach etwas länger wachsen lassen bis sich deren Grünkraut ausbildet. Auf dem Foto kannst du zum Beispiel Erbsengrün sehen, welches ich in dem Stadium wie Küchenkräuter einsetze und auch gerne entsafte.

Tipp: Du kannst das Grünkraut auf Küchenpapier oder aber noch besser in Erde auf der Fensterbank ziehen.

Wie werden Grüne Säfte hergestellt?

Sie lassen sich mit einem speziellen Entsafter, der auch für Grünkraut geeignet ist oder in einem Mixer herstellen. Ein guter Entsafter kostet schnell mal über 300 Euro. Es gibt aber auch Handpressen, die für Blätter und Gras geeignet sind. Diese jedoch haben eine weniger gute Saftausbeute, was bedeutet, dass du Unmengen an Grünzeug für nur ein bisschen Saft benötigst. Ich möchte dir hier aber eine ganz einfache Möglichkeit vorstellen, wie du dir schnell und unkompliziert mit einem Mixer grüne Säfte herstellen kannst.

Hierzu musst du wissen, dass reine Säfte hochkonzentriert sind und ich sie generell mit Wasser verdünne. Du solltest auf jeden Fall nach reinen Säften und grünen Smoothies ein großes Glas Wasser hinterher trinken. Das Grünzeug hilft dem Körper sich von Schadstoffen zu befreien und diese benötigen wiederum hochwertiges Wasser um ordentlich abtransportiert werden zu können! Da das Mixgut in dem Saftrezept unten schon mit Wasser zubereitet wird, ist eine zusätzliche Verdünnung nicht mehr nötig.

Nun aber zum Rezept. Alle, die sich das kostenlose E-Book “Die fünf wichtigsten Wildkräuter für deine Küche” heruntergeladen haben kennen schon das Grundrezept von meinem grünen Lieblings Saft, dem Süßgrassaft. Im Prinzip stelle ich alle meine grünen Säfte so her, da ich zur Zeit keinen geeigneten Entsafter besitze. Wichtig ist, dass du wenn du deine Säfte mit dem Mixer herstellst, diesn nicht lange lagerst sondern zum sofortigen Verzehr zubereitest. Durch das Mixen mit hoher Drehzahl, gelangt viel Sauerstoff hinein und sorgt für eine schnellere Oxidation. Die wiederum ist mit einem sogenannten „Slowjuicer“ nicht der Fall.

Du benötigst:

  • 1 handvoll Grünkraut oder ein Bund Gras (etwa 2 cm dick)
  • 1-2 Äfpel
  • Saft einer Zitrone (oder einer halben wenn du es eher süß magst)
  • ca. 300 ml hochwertiges Wasser (z.B. Quell- oder Mineralwasser)
  • evtl. etwas Ingwer, Chili oder schwarzer Pfeffer

Tipp: 1 Tropfen ätherisches Öl, kann deinem Saft das gewisse Etwas verleihen und besonders im Winter dein Immunsystem unterstützen.

Nun werden alle Zutaten miteinander vermixt und durch ein Passiertuch (Nussmmilchbeutel, Wäschesäckchen) abgefiltert. Das dauert 5 Minuten und hinterher ist auch schnell wieder alles sauber. Dieses Grundrezept kannst du beliebig variieren und erweitern. Alles was eine schöne grüne Farbe macht passt gut hinein. So nehme ich auch gerne etwas Gemüse wie zum Beispiel Gurken, Sellerie oder Fenchel hinzu. Aber auch andere Obstsorten wie Kiwi und Maracuja schmecken super lecker!

Nun wünsche ich dir viel Freude beim Ausprobieren. Lass mich wissen welche Variationen dir am besten schmecken und hinterlasse mir einen Kommentar!!!

Alles Liebe

Kerstin

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Posted in

Kerstin Müller

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