Natürlicher Sonnenschutz – ganzheitlich gesund ohne Chemie

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Die im Handel erhältlichen Sonnenschutzmittel enthalten größtenteils gesundheitlich bedenkliche Inhaltsstoffe. Aber geht es auch ohne? Wie du ganz einfach und auf natürliche Weise mit dem Thema natürlichen Sonnenschutz umgehen kannst und dabei enorm deinen Körper entlastest, erfährst du in diesem Artikel.

Entstehung der Sonnencreme

In den 1920er Jahren begann der Wandel von hochgeschlossener Bademode hin zu immer freizügigeren Badeanzügen. Es wurde immer mehr Haut gezeigt und das Problem des Sonnenbrandes bekam immer mehr Aufmerksamkeit. So kam es, dass die ersten Sonnencremes in den 1930ern auf den Markt gebracht wurden.

Es ist bekannt, dass die UV-Strahlen der Sonne als Hauptursache für lichtbedingte Hautschäden gelten, weshalb Sonnenschutzmittel sowohl vor UV-B- als auch UV-A-Strahlung schützen sollten. Cremes wurden somit bestimmte Sonnenschutzfilter und andere Stoffe hinzugefügt um die Haut vor diesen Erscheinungen zu bewahren. Clever gedacht aber was stellen diese Filtern mit deinem Körper an?

Was ist das Problem mit Sonnenschutzmitteln?

Die im Handel erhältlichen Sonnenschutzmittel enthalten größtenteils gesundheitlich bedenkliche Inhaltsstoffe, welche über die Haut direkt in die Blutbahn gelangen können und unseren Organismus belasten ohne ausreichend wieder ausgeschieden werden zu können. Das gilt übrigens für die gesamte Kosmetik und alles was wir auf unsere Haut drauf geben. Sicherlich kennst du die Aussage: „Schmiere dir nichts auf die Haut, was du nicht auch essen würdest!“ Und da stimme ich voll und ganz zu, denn die Haut ist unser größtes Organ und schützt uns zwar nach Außenhin jedoch ist sie durchlässig und sehr vieles, was du von außen aufträgst, gelangt auch in dein Inneres.

Ein weiteres Problem von künstlichen Sonnenschutzfiltern auf der Haut ist, dass dein Körper nicht ausstreichend Vitamin D bilden kann, wenn keine UV-B Strahlung in deine Haut eindringen kann. Die UV-B Strahlen verbleiben auf der Hautoberfläche und sind neben der Bildung von Vitamin D auch für eine gesund Bräunung oder aber Rötung verantwortlich.

Der Bräunungsvorgang (Bildung von Melantonin) ist somit natürlicher Sonnenschutz der Haut und sollte nicht mit künstlichen Sonnenschutzmitteln beeinträchtigt werden. Was also kannst du tun, um das Thema Sonnenschutz optimal für dich zu nutzen?

Was bedeutet natürlicher Sonnenschutz?

Je mehr Natürlichkeit du in dein Leben lässt, desto weniger wird du mit dem Thema Sonnenbrand zu tun haben. Hierzu gehört ein natürlicher Umgang mit der Sonne. Hier ein paar Tipps dazu wie wir das erfolgreich lösen:

  • Setzt deine Haut bewusst der Sonne aus und steigere diesen Vorgang behutsam
  • Nutze hierfür die Vormittags- und Nachmittags Sonne und vermeide unbedingt die Mittagshitze
  • Halte dich überwiegend im Schatten auf (Sonnensegel, Sonnenschirm, Bäume etc.)
  • Vitalkost – ernähre dich so vital wie nur möglich und erhöhe deine Rohkostanteil stetig. Denn Chlorophyll, Antioxidantien und Carotinoide unterstützen deinen körpereigenen Schutz. Wildkräuter bringen ein hohes Maß an Ordnungsinformation in deinen Körper und helfen dir dabei deine Selbsregulierungsmechanismen zu stärken.
  • UV Schutzkeidung für Kinder
  • Bedecke vor allem Kopf und Schultern wenn du dich in der Sonne aufhältst und halte diese Intervalle so gering wie nötig um keinen Sonnenbrand zu bekommen.
  • Unterstütze all dies mit natürlichen Sonnenschutzmittel

Welche natürlichen Sonnenschutzmittel gibt es?

Die Natur ist hier unser bestes Vorbild. Pflanzen sind den ganzen Tag über der Sonne ausgeliefert und müssen sich selbst davor schützen. Ziehen wir beispielsweise Pflänzchen im Gewächshaus groß und setzen sie dann der prallen Sonne aus, werden sie mit ziemlicher Sicherheit verbrennen. So ist es auch bei uns. Es gibt aber auch Inhaltsstoffe der Pflanzen, die sie vor der Sonnenstrahlung schützen und diese können wir uns ebenfalls zunutzen machen. Kokosöl hält beispielsweise bis zu 20 % der UV Strahlung ab und Sesamöl sogar bis zu 30%. Zudem enthält es reichlich Antioxidantien (Bitte nur kaltgepresst!)

Weitere Öle mit geringem LSF (ca. 2-7):

  • Jojobaöl
  • Sheabutter
  • Olivenöl
  • Avocadoöl
  • Karottenölauszug (Karottenmazerat)

Der Ölauszug aus Karotten kann durch den hohen Betacarotingehalt als leichter Selbstbräuner verwendet werden und glänzt mit seinen hautpflegenden Eigenschaften. Das enthaltene Beta-Carotin färbt die Haut leicht orange und gibt ihr durch dieses Pigment einen leichten Schutz.

Herstellung Karottenöl

Reibe hierzu eine Karotte fein, drücke sie etwas aus, damit die Feuchtigkeit minimiert wird und gib die Raspeln dann in ein Glas. Dies sollte etwa zur Hälfte mit den Karottenraspeln befüllt werden. Wähle nun eines der oben genannten Öle aus und fülle dein Glas damit auf und schließe es mit einem Deckel. Nun stelle dein Glas an einem warmen, vor direkter Sonneneinstrahlung geschützten Ort für etwa drei Wochen. Wenn sich Kondenswasser im oberen Glas Rand bildet, einfach mit einem Tuch abwischen. Um die Gefahr der Schimmelbildung zu reduzieren, Schwenke dein Glas täglich etwas. Durch die Zugabe einiger Tropfen Vitamin E wird das Risiko reduziert, dass das Öl ranzig wird.

Hier habe ich einen Artikel zum Thema Ölauszüge für dich (Klick)

Auch dem Ölauszug aus der Kastanienblüte wird ein leichter Sonnenschutz nachgesagt. Wichtig ist hier zu verstehen, dass dir diese natürlichen Mittel keinen Freifahrtschein zum hemmungslosen Sonnenbaden in der Mittagssonne verschaffen sondern dich lediglich dabei unterstützen können während du deine körpereigenen Schutzmechanismen stärkst. Unser 2 Jähriger Sohn hat noch nie Sonnencreme gesehen und von Anfang an gelernt natürlich mit der Sonne umzugehen. Was ich allerdings immer gerne mache, ist nach einem langen Sonnentag an der frischen Luft, die Haut mit nährender und zellregenerierender Naturkosmetik zu verwöhnen.

DIY After Sun Spray aus Aloe und Ätherischen Ölen

Wenn du eine große Pflanze hast, kannst du dir frischen Aloe Saft auspressen und dafür verwenden. Ich stelle bewusst immer nur kleine Mengen her, da es sich nicht allzu lange hält.

  • 50 ml frischen Aloe Saft
  • 1 El Weizenkeimöl
  • 2 Tr. Lavendelöl
  • 2 Tr. Frankincense (Weihrauch)
  • 2 Tr. Pfefferminze

Mische die Ätherischen Öle mit dem Weizenkeimöl und gib dann alles zusammen in eine Sprühflasche. Vor Gebrauch gut schütteln und im Kühlschrank aufbewahren.

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Zusammenfassend lässt sich sagen, je natürlicher du mit der Sonne umgehst, desto stärker wir dein körpereigener Sonnenschutz sich ausbilden. Unterstützen kannst du dies mit lebendiger Vitalkost, Wildkräutern und zellregenreierenden Ätherischen Ölen, die deine Haut mit einfach hergestellter Naturkosmetik nähren.

Hoffentlich konntest du deine Einstellung zu Sonnencreme etwas überdenken. Genieße die Sonne und mache dir nicht so viele Gedanken, je mehr Natürlichkeit du in dein Leben lässt um so intuitiver wirst du im Umgang mit solchen Themen

Alles Liebe Kerstin

Posted in

Kerstin Müller

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