5 einfache Möglichkeiten, mehr Wildkräuter in deinen Alltag zu integrieren

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 Am Anfang stellt sich oftmals die Frage, wie man diese Aufgabe täglich Wildkräuter in seine Ernährung zu integrieren, bewältigen soll. Menschen mit Hunden sind klar im Vorteil, weil sie eh jeden Tag draußen in der Natur sind. Auch wenn du in der Stadt lebst, gibt es ein paar Tricks und Kniffe, wie du diese Hürde meistern kannst. Bekommst du erst einmal Routine darin, wird es dir schnell leichter fallen täglich Wildkräuter zu konsumieren.

1.) Habe immer etwas zum Sammeln griffbereit

Wenn du immer etwas zum Sammeln dabei hast, beispielsweise im Auto oder in deiner Jackentasche, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass du häufiger Wildkräuter und -früchte mit nach Hause bringen wirst. Ich habe immer in meinem Auto eine Schere, Handschuhe und einem Sammelkorb sowie 2-3 Papiertüten deponiert. So kann ich auch spontan an einem geeigneten Ort Wildkräuter sammeln gehen.

2.)Kenne deine Sammelstellen

Oftmals ist es gar nicht so einfach geeignete Sammelstellen zu finden. Viele Gassi Wege eignen sich nicht dafür und auch in der Nähe von konventioneller Landwirtschaft ist es nicht empfehlenswert. Überdüngte Wiesen haben kaum Artenvielfalt und neben Gras und giftigem Hahnenfuß ist dort leider kaum etwas anderes zu finden. Suche dir also Wege und Stellen aus, die es zulassen, dass du schnell und unkompliziert zu deinem Wildgrün kommst. Wenn du weißt wo du, wie viel, von was sammeln kannst, wirst du es besser in deinen Tagesablauf integrieren können.

3.)Sammle auf Vorrat

Es hat nicht jeder immer die Zeit täglich 1-2 mal frische Wildkräuter zu sammeln. Auch ich muss gestehen, dass ich einfach nicht immer Lust dazu habe. So nehme ich mir beispielsweise bei unserem Abendspaziergang genügend Wildgrün für den nächsten Morgen mit um mir ohne viel Aufwand einen grünen Saft oder Smoothie zubereiten zu können. Lagere hierzu die Wildkräuter in einer Schüssel mit Deckel und einem feuchten Tuch (am besten im Kühlschank oder kalten Keller). Du musst bedenken, je länger du die Wildkräuter lagerst, desto mehr Nährstoffe gehen verloren und desto weniger lebendige Nahrung nimmst du zu dir. Auch wenn du die Wildkräuter länger als drei Tage so aufbewahrst, enthalten sie trotz allem mehr Nährstoffe als beispielsweise konventionelles Gemüse aus dem Supermarkt! Frisch ist jedoch immer die erste Wahl!

4.)Stelle Lebensmittel mit Wildkräutern her, die du täglich nutzt

Kräutersalz, Pesto, Würzpasten, Wildkräuter-Brühe, Öl und Essig sind tolle Möglichkeiten ohne viel Aufwand täglich von den wilden Leckereien zu profitieren. Werte also Nahrungsmittel, die du täglich in deiner Küche benutzt, einfach mit Wildkräutern auf!

5.) Lege dir einen Wildkräutervorrat an

Es ist immer gut Vorräte zu haben. Nicht nur im Winter ermöglicht es dir Zugriff zu Wildkräutern sondern auch im stressigen Alltag. Getrocknete Kräuter werten schnell ein Essen auf. Auch gefrorene Würfel, kannst du einfach jedem Gericht, Smoothies, Salatsaucen etc. ohne großen Aufwand hinzufügen. Außerdem gibt es noch die Möglichkeit Wildkräuter einzeln oder zusammen mit Gemüse milchsauer einzulegen. Fermentierte Lebensmittel sind nicht nur reich in ihrem Nährstoffgehalt, sie regulieren auch deine Verdauung und fördern durch die Milchsäurebakterien ein gesundes Darmmilleau.

Ich hoffe, dass dir der Beitrag gefallen hat und du das Eine oder Andere für dich umsetzen kannst. Vielleicht hast du aber auch noch andere Tipps und Tricks mehr Wildkräuter in deinen Alltag zu integrieren. Hinterlass mir doch einfach ein Kommentar und ergänze meine Top 5!!!

Alles Liebe

Deine Kerstin

Posted in

Kerstin Müller

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